Förderungsprogramm zum Einbruchsschutz

Mit dem Förderprogram zum Einbruchschutz reagiert die Bundesregierung auf die steigenden Zahlen der Wohnungseinbrüche, da bislang 70 Prozent der Haushalte keinen zusätzlichen Einbruchschutz nutzen.

Ein eindeutiges Signal an alle Mieter und Eigenheimbesitzer.

Bereits bei kleineren Investitionen zur Eigentumsbesitzer können Hausbesitzer Zuschüsse erhalten. Gefördert werden Investitionen von min. 2000 Euro bis max. 15000 Euro mit einem Fördersatz von 10 Prozent.

Alle Informationen und Vorraussetzungen zur Förderung finden Sie unter www.kfw.de

Einbruchschutz


Einbruchschutz
Zahl der Wohnungseinbrüche ist gestiegen

Seit einigen Jahren ist ein Anstieg der Wohnungseinbrüche festzuhalten. Die Zahl der Einbruchsdelikte ist im vergangenen Jahr laut polizeilicher Kriminalstatistik (PKS) um rund Zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr auf insgesamt 167.136 Fälle gestiegen. Demnach ereignete sich 2015 in Deutschland alle deieinhalb Minuten ein Einbruch. Die Kosten für Einbruchschäden bewegen sich mit 480 Millionen Euro aud Rekordniveau. Das ist der höchste Stand seit 15 Jahren.

Die Kriminalstatistik belegt jedoch auch, dass Schutzmaßnahmen die Einbruchgefahr in Häusern und Wohnungen deutlich verringert. Da ein Einbruch meist unter Zeitdruck stattfindet, wird der Einbruchsversuch bei Widerstand in vielen Fällen sofort abgebrochen. Viele Haus- und Wohnungsbesitzer denken bei Einbruchschutz an eine verstärkte Haustür mit besonderer Verriegelung. Aber ein weiterer Schwachpunkt sind Glaseinsätze und -öffnungen im usnd am Haus und in der Wohnung. Mit 71% sind Fenster und Balkontür die beliebtesten Einstiegswege. Daher sollte diesen Bauteilen besondere Beachtung geschenkt werden.
Sicherheitsglas kann schützen

Helfen können hier spezielle Sicherheitsgläser. Je höher die Widerstandsklasse, desto länger dauert es dieses Glas durchzuschlagen. Es bricht zwar auch irgendwann, aber dazu benötigt es Zeit, die die meisten Einbrecher nicht haben und vereitelt so oft den Einbruchsversuch.

Wählen können Hausbesitzer zwischen durchwurfhemmenden und durchbruchhemmenden Verglasung, sogenanntem Verbundsicherheitsglas (VSG).

Bei der Herstellung dieses Glases werden mindestens zwei Glasscheiben durch Spezialfolien miteinander verbunden. Wird die Scheibe zerschlagen, haften die Glassplitter auf der Folie und halten die Scheibe zusammen.


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